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Verkaufsportal

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KI-generiertes Bild

Verkaufsportale als zusätzlicher Vertriebskanal

Verkaufsportale bieten Unternehmen die Möglichkeit, Produkte einem großen Publikum zu präsentieren, auch über den eigenen Online-Shop hinaus. Im Folgenden werden die wichtigsten Aspekte für den Einstieg in diese Marktplätze erläutert.

Was ist ein Verkaufsportal?

Ein Verkaufsportal ist ein Online-Marktplatz, auf dem Produkte angeboten werden können. Der Betreiber des Portals sorgt für den Besucherstrom, wodurch Produkte potenziell mehr Sichtbarkeit erhalten als im eigenen, kleineren Online-Shop.

Verschiedene Arten von Verkaufsportalen

Es gibt Auktionsplattformen und festpreisbasierte Marktplätze. Auf Auktionsplattformen bieten Kunden auf Produkte, bis ein Höchstgebot den Zuschlag erhält. Marktplätze mit Festpreis ermöglichen es, einen festen Preis vorzugeben, den Kunden akzeptieren oder ablehnen können. Bei Festpreisangeboten liegen die Einstellgebühren häufig höher.

Artikel auf einem Verkaufsportal einstellen

Es gibt mehrere Wege, Artikel auf einem Verkaufsportal zu platzieren:

  1. Manuelles Einstellen: Nach der Anmeldung beim Verkaufsportal werden alle Angaben zu den Artikeln manuell eingegeben, von der Überschrift bis zu den Produktbildern. Dieser Weg ist zeitaufwendig, insbesondere bei einem größeren Sortiment.
  2. Exportfunktion des eigenen Online-Shops: Manche Shopsysteme ermöglichen den direkten Export der Artikeldaten. Ist diese Funktion nicht vorhanden, lohnt sich die Nachfrage nach entsprechenden Erweiterungen. Diese Methode spart erheblich Zeit und Aufwand.
  3. Schnittstellenanbieter: Gegen eine monatliche Gebühr übernehmen spezialisierte Anbieter den Datenaustausch zwischen Shop und Portal. Vorab sollte geprüft werden, ob das eigene Shopsystem unterstützt wird.

Wichtige Punkte beim Artikel-Upload

Vor dem Einstellen von Artikeln sollten folgende Aspekte geprüft werden:

Vorteile eines Verkaufsportals

Der wesentliche Vorteil liegt in der gesteigerten Reichweite: Mehr potenzielle Kunden sehen die angebotenen Produkte, was auch den Bekanntheitsgrad des eigenen Unternehmens fördert. Erfahrene Verkäufer nutzen den Erstkontakt über ein Verkaufsportal häufig gezielt, um Kunden anschließend in den eigenen Shop zu leiten und Portalgebühren zu reduzieren.

Herausforderungen

Der Wettbewerbsdruck auf Verkaufsportalen ist hoch, was häufig zu sinkenden Preisen führt. Zudem können Gebühren bis zu 10 % der Marge beanspruchen. Auch das Einstellen der Artikel selbst verursacht Zeit- und Kostenaufwand, unabhängig davon, ob ein Verkauf zustande kommt.

Anbieter von Verkaufsportalen

Am Markt gibt es zahlreiche Verkaufsportal-Anbieter mit unterschiedlichen Gebührenmodellen. Manche verlangen Grundgebühren, andere lediglich Einstellungs- oder Transaktionsgebühren. Die bekanntesten Anbieter sind aufgrund ihrer hohen Besucherzahlen häufig auch die teuersten. Eine sorgfältige Abwägung ist daher empfehlenswert.

Anbieter/Verkaufsportale: eBay International AG (ebay.de), Amazon Europe Core S.à r.l. (amazon.de), Marktplaats B.V. (kleinanzeigen.ebay.de), Hood Media GmbH (hood.de), Alibaba Co. Ltd (german.alibaba.com), e.artis GmbH (e-artis.de), expeedo Michael Balzer e.K. (kauflux.de), DHL Vertriebs GmbH (allyouneed.com/de), Rakuten Deutschland GmbH (rakuten.de), GKS Handelssysteme GmbH (restposten.de), twin Werbeagentur GmbH (zentralverkauf.de), Yatego GmbH (yatego.com), Quoka GmbH (quoka.de).

Anbieter für Marktplatzanbindungen

RedGecko GmbH (magnalister.com/de), Vario Software – Entwicklungs AG (vario-software.de), Channel Pilot Solutions GmbH (channelpilot.de).

Zusammenfassung

Verkaufsportale können den Umsatz eines Unternehmens steigern, bringen jedoch zusätzliche Kosten und Aufwand mit sich. Als ergänzender Vertriebskanal sind sie dennoch häufig sinnvoll – vorausgesetzt, rechtliche Anforderungen werden eingehalten und die Kosten im Blick behalten.